Herzlich Willkommen

„Ich habe Brustkrebs“ – Ratet mal, wohin 99,9 % der Menschen dann schauen 😉. Ich frage mich, wo die hinschauen, wenn jemand sagt: „Ich habe Darmkrebs“ oder „Ich habe Bauchspeicheldrüsenkrebs“.

Bei mir wurde DCIS/Mikrokalk gefunden, zum Glück nicht hormonabhängig und erstmal gebannt. Und ich hoffe, dass sich kein weiteres derzeit in meinem Brüsten befindet und schon gar kein streuendes, aber sicher kann man nie sein. Sind die veränderten Zellen zu klein, fallen sie nicht auf und die können durchaus invasiv sein (streuend) oder warum sonst empfiehlt mir die Tumorkonferenz Bestrahlung der Brust? Das habe ich jedoch abgelehnt. Wenn ihr wissen wollt warum, könnt ihr das hier lesen. Ob ich zudem familiär/genetisch mit Eierstockkrebs vorbelastet bin, wird das Ergebnis des Gentest zeigen…

Und JA, DCIS (Ductal carcinoma in situ) ist Krebs, auch wenn viele Fachleute lieber offiziell von einer Vorstufe sprechen. Warum das bewusst gemacht wird und warum dies völlig irreführend ist, damit habe ich mich ausführlich beschäftigt. Oder habt ihr euch noch nicht gefragt, was es denn dann für eine Krankheit sein soll, wenn es nicht Krebs ist? Mal den Arzt direkt fragen und sich über stotternde und windende Antworten freuen 😀

Viele Menschen haben heutzutage körperliche Einschränkungen und chronische Krankheiten und genau dazu gehört Brustkrebs auch. Es ist eine chronische Krankheit.


Warum also heißt der Blog Lifetime Extension (Verlängerung der Lebensdauer)?

Nach der ersten Diagnose ging es für mich ziemlich bald nicht mehr nur um das eventuelle „Verlängern der Lebensdauer“ sondern vor allem für eine hohe Lebensqualität so lange es geht. Und Lebensqualität ist für mich persönlich mehr als morgens alleine aufstehen zu können weil mich Therapien krank machen, die vielleicht nichts helfen können. Es bedeutet für mich, möglichst schmerzfrei, beweglich, unabhängig und gesund – halt bis auf den Krebs 😉 zu leben. Was nutzt es Dir nämlich, wenn der Krebs mit Bestrahlung oder Chemo behandelt wird, aber Du die Angst davor nicht mehr los wirst?


Ganzheitlichkeit heißt das Zauberwort, welches aber leider bei vielen nur als Lifestyle Begriff wie derzeit „Achtsamkeit“ ohne Inhalt gehandelt wird. Wenn also schon die Mediziner nicht in der Lage sind, es so zu sehen, dann musst Du das für Dich selbst übernehmen – was auf lange Sicht ohnehin die bessere Variante ist. Also kurz gesagt: Die Medizin, die Psyche und der Lebensstil müssen im Einklang sein, sich ergänzen und sich verbinden um das bestmöglichste Ergebnis für Dich hervorzubringen. Da wir alle unterschiedlich sind, muss jeder für sich selbst schauen, welche Bereiche mehr und welche vielleicht weniger Aufmerksamkeit brauchen. Du findest hier mit der Zeit viele Anregungen und Informationen zu diesen drei Säulen der Gesundheit. Dazu meine eigenen Erfahrungen und Du darfst von allem so viel verwenden wie Du brauchen kannst. Es ist hier alles kostenlos, aber niemals umsonst.


Es gibt hier auf der Seite also meinen Weg, meine Ergebnisse der Recherchen und meine Gedanken dazu. Für Euch bietet das vielleicht eine andere Sichtweise, etwas zum Nachdenken und vielleicht eine Entscheidungshilfe:

  • Informationen (z.B. zu Diagnosen, Kategorisierung, Genetik, Unterschied DCIS und IDC)
  • Zusammenhänge (z.B. S3-Leitlinie, Krebsgesellschaft, Pharmazie, Kliniken)
  • Möglichkeiten (z.B. keine Vorab-Biopsie, keine Wächterknotenentfernung, Antrag auf zwei Jahre ab 50 % Schwerbehinderung ab DCIS T1, Risiken )
  • Alternativen bzw. ergänzende Maßnahmen (z.B. Misteltherapie, Insulinbasierte Chemo, Sport und Ernährung,)

Damit ihr Selbstbestimmt bleiben könnt auch wenn ihr die Diagnose DCIS / Brustkrebs erhaltet und nicht in die Mühlen der Schulmedizin und ihrem Streben nach tollen Statistiken geratet, wenn ihr das vielleicht gar nicht wollt. Denn eines ist gewiss: Die meisten waren leider erst hinterher schlauer. Das bedeutet nicht, dass ich die Schulmedizin ablehne. Ich finde nur, dass jeder Patient sich genau mit den pro und contra beschäftigen darf und soll und dann erst eine Entscheidung trifft, die schließlich sein restliches Leben bestimmen wird. Leider gerät man mit Krebs, selbst im Anfangsstadium manchmal in einen Alptraum, der nicht mehr viel „menschliches“, wertschätzendes hat.


Wenn Du mir einen Kommentar da lässt, freue ich mich sehr darüber. Falls Du Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. 

Gefällt Dir die Seite nicht, dann tut es mir leid für Dich, dass ich Deine Erwartungen nicht erfüllt habe und wünsche Dir, dass Du bald findest, was Du suchst. 

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